Hier spielst du Mühle direkt im Browser gegen einen Computer-Gegner. Du setzt die roten Steine, der Computer die gelben. Drei Schwierigkeitsgrade fordern Einsteiger wie Fortgeschrittene.
Aufbau & Ziel
Das Brett besteht aus drei verschachtelten Quadraten, deren Seitenmitten durch Linien verbunden sind – insgesamt 24 Spielpunkte. Jeder Spieler hat neun Steine. Ziel ist es, Mühlen zu bilden und dadurch gegnerische Steine zu entfernen.
Eine Mühle ist eine Reihe von drei eigenen Steinen entlang einer der Brettlinien.
Phase 1 – Setzen
Zunächst setzen beide Spieler abwechselnd ihre neun Steine auf freie Punkte. Schließt du dabei eine Mühle, darfst du sofort einen gegnerischen Stein entfernen.
Steine in einer bestehenden Mühle dürfen in der Regel nicht entfernt werden – es sei denn, der Gegner hat keine anderen Steine mehr außerhalb von Mühlen.
Phase 2 – Ziehen
Sind alle Steine gesetzt, ziehen die Spieler abwechselnd je einen eigenen Stein auf einen benachbarten freien Punkt. Auch hier gilt: Wer eine Mühle schließt, nimmt dem Gegner einen Stein.
Eine besondere Stärke ist die „Zwickmühle“ – zwei Mühlen, zwischen denen ein Stein hin- und herwandert und bei jedem Zug eine neue Mühle schließt.
Phase 3 – Springen & Gewinnen
Hat ein Spieler nur noch drei Steine, darf er mit jedem Zug auf einen beliebigen freien Punkt „springen“, statt nur auf benachbarte Felder zu ziehen.
Verloren hat, wer auf zwei Steine reduziert wird oder keinen gültigen Zug mehr machen kann.
Strategie in Kürze
Besetze in der Setzphase früh die Kreuzungspunkte (die Seitenmitten), denn sie gehören zu vier Linien und bieten die meiste Beweglichkeit. Versuche, eine Zwickmühle aufzubauen – sie ist nahezu spielentscheidend.
Verhindere gleichzeitig die fast fertigen Mühlen des Gegners und vermeide es, eigene Steine bewegungslos einzuklemmen. Mobilität ist in der Zugphase oft wichtiger als reine Materialüberzahl.
Mehr Tiefe gefällig? Im ausführlichen Mühle-Strategieratgeber findest du Eröffnungen, Taktiken und typische Fehler.